Leitfaden für Gemeinden

Mit der EEG-Novelle 2021 setzt das Bundeswirtschaftsministerium ein klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr Erneuerbare Energien. Es formuliert erstmals gesetzlich das Ziel der Treibhausgasneutralität noch vor dem Jahr 2050 für den in Deutschland erzeugten und verbrauchten Strom. Zugleich werden die notwendigen Schritte festgelegt, um das Ziel von 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 zu erreichen.

Die Vorteile eines Solarparks

Die Sonnenenergie ist eine unbegrenzt verfügbare, verlässliche und nachhaltige Energiequelle mit prognostizierbarem Ertrag. Sonnenenergie kann lokal gewonnen werden. Dabei entsteht kein Treibhausgas. Die Sonnenenergie unterstützt in Deutschland bereits heute den Übergang in eine Zukunft, die weniger abhängig von fossilen Brennstoffen ist.

 

Wenn sich Grundeigentümer für die Überlassung Ihrer Flächen für Solarkraft entscheiden, helfen sie nicht nur Ihrer Gemeinde, sondern tragen einen wesentlichen Anteil zum Gelingen der Energiewende und der europäischen Klimaziele bei. Darüber hinaus leistet ein Solarpark nicht nur einen Beitrag für das Klima und für die ihn umgebende Umwelt, sondern auch für die regionale Wertschöpfung. Hierzu zählt die Schaffung von Arbeitsplätzen, die lokale Energieproduktion und die daraus resultierenden alternativen Einnahmemöglichkeiten.

Solarparks werden mit äußert geringer Versiegelung im Boden verankert, benötigen keine beweglichen Teile und verursachen keinen Lärm. Die Auswirkungen während der Bauphase auf die Umwelt sind daher minimal. Wie langjährige Studien zeigen entsteht unter einem Solarpark ein äußerst wertvolles Habitat für alte und neue Bewohner.

 

Auf einem beispielsweise 20 Hektar großen Grundstück können Solarmodule mit einer Leistung von ca. 25 Megawatt installiert werden. Diese produzieren im Mittel 25 Millionen KWh (Kilowattstunden) pro Jahr. Dies reicht aus, um jährlich rund 7.500 Haushalte auf nachhaltige Weise mit Strom zu versorgen.

 

ib vogt entwickelt, finanziert, realisiert und betreibt diese Solarparks. Dank der umfangreichen Erfahrung und Kompetenz der ib vogt, erfordert die Realisierung eines Solarparks wenig Zeit, in der Regel ist die Bauphase in weniger als drei Monaten weitestgehend abgeschlossen - eben alles aus einer Hand.

Vorteile für die Gemeinde

  • Direkter Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels
  • Schaffung neuer und alternativer Lebensgrundlagen für Bürger und Landwirte
  • Möglichkeit von Bürgerbeteiligungen
  • Lokale Stromerzeugung
  • Neue Einnahmemöglichkeiten für Gemeinden Alternativ bzw. in Kombination bieten wir Gemeinden bei Interesse auch die Möglichkeit, an den Projekten direkt zu partizipieren.

PV-Großanlagen

Unser Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von PV-Großanlagen im Versorgermaßstab, welche auf Basis von privatwirtschaftlich verhandelten Stromabnahmeverträgen, unabhängig von Subventionen, umgesetzt werden. Selbstverständlich entwickelt die ib vogt auch klassische EEG Flächen entlang von Autobahnen und Schienenstrecken sowie Konversionsflächen.

 

Die ib vogt GmbH übernimmt dabei sämtliche Planungs- und Umwidmungskosten, die für eine erfolgreiche Projektrealisierung notwendig sind.

Welche Art von Flächen und Gemeinden sucht ib vogt für Projektentwicklungs- Partnerschaften?

  • “Klimaschutzgemeinden“ oder solche dies es noch werden wollen und über folgende Flächen verfügen:

 

  1. Konversionsflächen (zuvor wirtschaftlich, verkehrstechnisch, wohnungsbaulich oder militärisch genutzte Flächen)
  2. Flächen entlang von Schienen oder Autobahnen
  3. Geringwertige Ackerflächen/benachteiligte Gebiete
  4. Sonstige Brachflächen
  5. Flächen, die sich bereits im Bereich von beschlossenen Bebauungsplänen zur Errichtung von PV-Anlagen befinden
  6. Flächen in ausgewiesenen Gewerbegebieten
  7. Vorbelastete Flächen, wie zum Beispiel Deponien
  • ib vogt untersucht unter anderem die Umweltverträglichkeit und die allgemeine Machbarkeit eines Projekts. Unsere Spezialisten kümmern sich um den gesamten Prozess der Anbindung des Solarparks an das Stromnetz.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Gemeinde?

  • ib vogt pflegt langfristige Beziehungen zu den Gemeinden. Von der Konzeptionsphase über die Realisierung bis hin zum Betrieb des Projektes.
  • ib vogt ist für die Beantragung aller erforderlichen Genehmigungen, des Anschlussvertrages mit dem Netzbetreiber sowie etwaiger öffentlicher Fördermittel verantwortlich. Auch Kosten für Planung und Umwidmung des Solarparks werden von der ib vogt übernommen.
  • Die Gemeinde sowie deren Bürger und die Grundstückseigentümer profitieren, je nach Vereinbarung, durch Pacht, Projektbeteiligung, Nutzungsgebühren, gemeinnützigem Engagement sowie durch zusätzliche Klima- und Umweltschutzmaßnahmen.
  • ib vogt trägt alle Kosten im Zusammenhang mit der Konzeption, der Realisierung, der Instandhaltung und auch der Demontage des Solarparks nach Ablauf der Nutzungsdauer.

Die Zeitplanung

Effi zientes Arbeiten genießt bei der ib vogt hohe Priorität. Die Vorbereitungen für die Realisierung eines Solarparks benötigen Zeit, um die notwendigen Genehmigungen einzuholen, eine Anschlusszusage für das Stromnetz zu erhalten, sowie alle erforderlichen Verträge zu schließen.

 

Der eigentliche Bau des Solarparks dauert hingegen nicht lange. In wenigen Monaten sind die Arbeiten abgeschlossen.

Nach Abschluss der Voruntersuchungen und der Grundstückssicherung kann ib vogt und die Gemeinde die notwendigen Planungsarbeiten für eine erfolgreiche Umwidmung beginnen.

 

Ein gemeinsames Vorgehen bei allen Planungsschritten reduziert den Aufwand beiderseits und ermöglicht ein schnelles Gelingen eines bedeutenden Klimaschutzprojektes, von dem letztlich alle Interessengruppen profitieren.

Häufig gestellte Fragen

Was bringt es der Gemeinde Flächen für die Nutzung von Solarenergie umzuwidmen?

 

Die Gemeinde schafft alternative Nutzungsmöglichkeiten für Bürger und Landwirte, kann zusätzliche Einnahmemöglichkeiten generieren, schafft neue Rückzugsräume für Flora und Fauna und schütz so Klima und Umwelt.

 

 

Wie funktioniert die Entwicklung eines Solarparks?

1. Wir identifizieren im ersten Schritt geeignete Flächen zusammen mit den Gemeinden.

2. Im zweiten Schritt führen wir für die in Frage kommenden Flächen Netzstudien durch, um eine wirtschaftliche Anbindung an das Stromnetz zu erreichen.

3. Ein grundsätzliches Interesse zur Realisierung eines solchen Projektes wird in einem ergebnisoffenen Termin mit der Gemeinde geklärt.

4. Mit Landeigentümern (private sowie öffentliche) werden Pacht- bzw. Kaufoptionen vereinbart.

5. Herbeiführen eines Bebauungsplanverfahrens und Abschluss eines städtebaulichen Vertrags für die baurechtliche Umsetzung des Projektes (Kosten hierfür trägt die ib vogt)

6. Nach Inkrafttreten des B-Plans und Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens wird das Projekt von der ib vogt realisiert und betrieben.

 

 

Was passiert mit der Fläche nach Ablauf der Betriebszeit?

 

Die genutzten Flächen werden entweder ihrer ursprünglichen Nutzung zurückgeführt oder die Gemeinde entscheidet sich zusammen mit den Landeigentümern die Anlage weiter zu betreiben.